addi-n-Ecke

n-Ecken: Eine Hommage à Georg Nees

In seiner Dissertation Generative Computergraphik hat Georg Nees eine problemorientierte Sprache G für die generative Graphik entwickelt und beschrieben. Sie ist in eine Trägersprache eingebettet – in seinem Fall in die Sprache ALGOL 60. Er greift dabei auf ALGOL-Erweiterungen zurück, die die Ansteuerung des von ihm verwendeten Plotters erlauben. Es sind dann gerade mal acht Befehle, die Nees benötigt, um damit sein ästhetisches Laboratorium einzurichten. Nees kann damit zeigen, wie mit einfachsten Mitteln Figurenkollektive erzeugt werden können. Mit diesen Bildern demonstriert Nees das Wechselspiel von Redundanz – der Wiederholung von Grundmustern im Raster – und Vielfalt – der ständigen Abwandlung der Grundmuster durch Zufallseinflüsse.

Was sehen wir? In den Reihen und Spalten sind jeweils eine vorgegebene Anzahl n-Ecke angeordnet. Dabei nimmt die Anzahl der gezeichneten Strecken innerhalb eines Feldes von unten nach oben zu. Der Bildeindruck kann leicht verändert werden durch die Zahl der Reihen und Spalten und der zusätzlichen Linien  in jeder Reihe.


Durch Klick auf dieses Symbol in der Kopfleiste der Programme kommen Sie zum Programm-Code und können dort eigene Kennwerte für das Bild vorgeben.