addi-Labyrinth

Remixing Labyrinth: Eine Hommage á Frieder Nake

Dieses Projekt bezieht sich auf das 1967 bei einem Wettbewerb von Computers and Automation preisgekrönte Bild Labyrinth, von dem Frieder Nake etliche Varianten vorgestellt hat. Sein Ausgangsbild dafür zeigt in einem 50*50-Raster senkrechte und horizontale Linien, die zufällig verteilt sind. Für die Erzeugung verwendet Nake ein vorgegebenes Zeichenrepertoire: Es kann eine horizontale Linie sein, eine vertikale Linie oder ein Leerzeichen, d.h. der Verzicht auf eine Linie. Es können auch beide Linien in einem Feld vorkommen, da sie unabhängig voneinander erzeugt werden.

Was sehen wir? Nake spricht bei Labyrinth bewusst allgemein von einem ,frei wählbaren Zeichenrepertoire‘. Seine Liniengrafiken stellen also nur eine spezielle Ausprägung der Klasse möglicher Labyrinth-Bilder dar. Beim Remixing seines Bildes liegt es also nahe, Nake beim Wort zu nehmen und alternative Zeichenrepertoires auszuprobieren. Durch ein anderes Zeichenrepertoire wird der Bildcharakter dann trotz gleichem Grundschema deutlich verändert.

Das Zeichenrepertoire kann durch direktes Zeichnen anderer Grafikelemente erweitert werden. Im Beispiel wird statt dem Zeichnen einzelner Linien das Zeichnen von Polygonen n-Ecken verwendet (2<n<5). Die Farben werden im RGB-Farbmodell gewählt.

Durch Klick auf dieses Symbol in der Kopfleiste der Programme kommen Sie zum Programm-Code und können dort eigene Kennwerte für das Bild vorgeben.